Kaufpreisentwicklung im Ruhrgebiet 2020/2021

In dieser Darstellung der Kaufpreisentwicklung pro Quadratmeter im Ruhrgebiet zeigt sich ein homogenes Bild mit flächendeckenden Preisanstiegen in allen Gemeinden. Für die Analyse wurden die 53 Städte und Gemeinden des Ruhrgebiets hinsichtlich der durchschnittlichen Kaufpreise pro Quadratmeter sowie der Zahl der Angebote im Zeitraum von 2020 zu 2021 untersucht.

Karte Kaufpreisentwicklung Ruhrgebiet

Höchste Kaufpreisentwicklung

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Im Ruhrgebiet verzeichnete die Gemeinde Sprockhövel den größten Preisanstieg mit 19,4 Prozent. Im Jahr 2020 mussten Käufer durchschnittlich 2.641,88 Euro pro Quadratmeter in Sprockhövel bezahlen. Im Vergleich dazu lag der Durchschnittspreis im Jahr 2021 bei 3.154,33 Euro für den Quadratmeter Wohnraum.
Wenn die Anzahl der Angebote in Sprockhövel betrachtet wird, sind sinkende Tendenzen im Vergleich zum Vorjahr zu sehen – von 218 im Jahr 2020 auf 196 Angebote im Folgejahr.

Auf den nächsten Plätzen folgen die Gemeinden Wetter (Ruhr) und Rheinberg mit jeweils +18,4 Prozent und +17,1 Prozent Preisanstieg. Der durchschnittliche Kaufpreis pro Quadratmeter in den Gemeinden Bönen, Duisburg, Gladbeck, Moers, Gelsenkirchen und Essen ist auch um über 10 Prozent gestiegen. Aus der Grafik geht hervor, dass die Zahl der Angebote in den Gemeinden im Vergleich zu 2020 stark gesunken ist – von 3.412 auf 3.043 Angebote im Jahr 2021.

Hamm bildet Schlusslicht

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Den niedrigsten Preisanstieg verzeichnet die Gemeinde Hamm mit +1,6 Prozent. Der durchschnittliche Kaufpreis pro Quadratmeter im Jahr 2020 betrug 2.083,98 Euro und 2021 mussten die Käufer durchschnittlich 2.117,65 Euro für den Quadratmeter Wohnraum bezahlen. Dahinter folgen die Gemeinden Fröndenberg/Ruhr und Dorsten mit +3,4 Prozent bzw. +6,6 Prozent Preisanstieg.

Prinzipiell lässt sich feststellen, dass der durchschnittliche Kaufpreis pro Quadratmeter im Ruhrgebiet um 10 Prozent gestiegen ist. Im Vergleich zum Vorjahr mussten die Käufer im Durchschnitt 2.392,29 € für den Quadratmeter Wohnraum bezahlen. Die Anzahl der Angebote hat sich zwischen 2020 und 2021 von 34.774 auf 31.194 verringert.

Ruhrgebiet_Allgemein

Methodik

Analysiert wurde die durchschnittlichen Angebotspreise für Wohnungen und Häuser pro m² Wohnfläche, die im Zeitraum 01.01.2020-31.12.2021 online waren.

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