Heizungsarten in deutschen Neubauten 2024: Wärmepumpe ganz vorn

Die Wahl der Heizungsart im Neubau hat einen entscheidenden Einfluss auf die Energieeffizienz und Nachhaltigkeit eines Gebäudes. Unsere aktuelle GeoMap-Analyse zeigt, dass sich in Deutschland zwei klare Favoriten herauskristallisieren: Bundesweit wurde die Wärmepumpe in 51 % der Neubauangebote zur Miete oder zum Kauf im Jahr 2024 genannt – damit ist sie die am häufigsten erfasste Heizungsart. In vielen deutschen Metropolen hingegen liegt die Fußbodenheizung vorn – sie wurde dort besonders häufig genannt, oft in Kombination mit der Wärmepumpe. Doch wie genau verteilen sich die Heizsysteme bundesweit und regional? Ein Blick auf die Zahlen gibt spannende Einblicke in den aktuellen Neubau-Markt.

Häufigste Heizungsarten in Neubauten

Unsere Analyse von 305.078 erfassten Heizungsarten zeigt deutliche Trends für das Jahr 2024. Während deutschlandweit die Wärmepumpe mit 51 Prozent als häufigste Heizungsart in Neubauten dominiert, folgt die Fußbodenheizung mit einem Anteil von 35 Prozent auf dem zweiten Platz. Trotz wachsender Bedeutung nachhaltiger Heizsysteme setzen noch immer zehn Prozent der Neubauten auf eine klassische Zentralheizung.

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Quelle: GeoMap by RealEstatePilot

Hinweis: Die Werte beziehen sich auf Nennungen in den Angebotsanzeigen – also darauf, wie oft eine bestimmte Heizungsart in den Online-Inseraten angegeben wurde. Da in vielen Neubauten mehrere Systeme kombiniert werden, treten Wärmepumpe und Fußbodenheizung häufig gemeinsam auf. Entsprechend kann ein Objekt in mehreren Heizkategorien gezählt sein.

Welche Heizungen dominieren in den Metropolen?

Obwohl die Wärmepumpe auf Bundesebene klar führend ist, zeigt sich in den deutschen Metropolen ein differenziertes Bild. In Städten wie Berlin, München und Hamburg bleibt die Fußbodenheizung die bevorzugte Heizlösung, während die Wärmepumpe dennoch eine wichtige Rolle spielt. Besonders in Berlin wurde die Fußbodenheizung in 4.380 Neubauten installiert, gefolgt von 1.818 Installationen von Wärmepumpen.

Auch in München bestätigt sich dieser Trend mit 2.838 Installationen von Fußbodenheizungen gegenüber 1.972 Wärmepumpen. In Hamburg liegen die beiden Heizungsarten fast gleichauf, wobei die Fußbodenheizung mit 2.392 Installationen nur knapp vor den 2.367 Installationen von Wärmepumpen liegt. In anderen Metropolen wie Köln, Frankfurt, Düsseldorf, Stuttgart und Leipzig bleibt die Fußbodenheizung ebenfalls führend, während die Wärmepumpe zunehmend an Bedeutung gewinnt.

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Quelle: GeoMap by RealEstatePilot

Mehr als nur Heizungsarten: Detaillierte Analyse der Energieträger in Neubauten

Für eine noch tiefere Einordnung der Heiztrends lohnt sich ein Blick auf unsere ausführliche Analyse, die neben den Heizungsarten auch die verwendeten Energieträger in Neubauten untersucht.

Wie stark spielen erneuerbare Energien bereits eine Rolle? Welche regionalen Unterschiede gibt es? Diese und weitere spannende Einblicke finden Sie in der vollständigen Auswertung.

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Über die GeoMap-Daten

Für die Analyse der Heizungsarten in Neubauten wurden die Angebotsdaten aus der GeoMap-Datenbank ausgewertet. Berücksichtigt wurden über 500.000 Kauf- und Mietangebote mit einem Baujahr von 2023 oder jünger, die zwischen dem 1. Januar und 31. Dezember 2024 online verfügbar waren.

Insgesamt wurden 305.078 Heizungsarten in den Angebotsanzeigen erfasst. Da in einer Anzeige mehrere Heizsysteme hinterlegt sein können, wurde nicht nur die Anzahl der Angebote, sondern auch die Gesamtzahl der angegebenen Heizungsarten analysiert. Um aussagekräftige Ergebnisse zu gewährleisten, wurden Landkreise mit weniger als zehn erfassten Angeboten nicht in die Auswertung aufgenommen.

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Kerstin Hübner

Presse und Kommunikation

+49 341 253966-60